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MOONLYGHT
Progressive Darkness

Genial! Meisterwerk!! Klasse!!! Hammer!!!! Manchmal kommen großartige Scheiben aus dem Nichts, von Bands, deren Namen man noch nie gehört oder gelesen hat und von kleinen Labels. Aber sie kommen, und dann bleibt einem völlig überraschten und begeisterten Redakteur nur die Flucht in Superlative. Um Euch diese grandiose Band ein wenig näherzubringen, sei erzählt, daß die Jungs aus dem kanadischen Quebec stammen und Black- / Death Metal mit wunderschönen Melodien, Folk-Einflüssen, Power Metal, akustischen Gitarren, extrem abwechslungsreichem Gesang (von Growls über hymnischen Klargesang bis Flüstern ist alles vertreten), Schwermütigkeit, Aggression und Tempo mischen. Songs wie „The Autumn´s freezing harmony“, „Fantasy“, „Ride on ice storms“ oder „A tale from a fantastic kingdom“ pendeln zwischen 7 und 8 Minuten, sind spannend und toll aufgebaut, bieten eine zum Greifen dichte Atmosphäre, eine glasklare und druckvolle Produktion und sind so dermaßen klasse, daß ich mit völlig entrücktem Lächeln diesem Meisterwerk metallischen Schaffens gelauscht habe. Und als ob all dem nicht genug wäre, setzt der über 11-minütige Titelsong mit Violinen, speedigem Power Metal, Death Growls und Frauengesang sowie epischen Keyboard-Teppichen noch ein Zeichen, das steil in den Himmel schießt und mich in Dankbarkeit vor meiner Anlage niederknien und bei den ausleitenden Orgelklängen und einsetzendem Regen einen Moment verweilen läßt.... ist das klasse... am 24.05. ist es soweit und die für mich bislang beste CD des Jahres erblickt das Licht der Öffentlichkeit. Wenn Ihr nur ein ganz kleines Gespür für fantastischen Metal besitzt, der um so viel besser als all der etablierte und gehypte Schrott ist, wenn Ihr immer daran geglaubt habt, daß noch nicht alles verloren ist, dann vernehmt die frohe Kunde aus Karlsruhe: Die Rettung naht und sie wird es Euch mit wunderbarer Musik und Power ohne Ende danken.

Through the silence of the mourning century
We have marched with eternal glory
Ride with us
The great northern ice storms
Towards infinity
We survive with night´s splandor


Hail Moonlyght!

Frank



FINNTROLL
Nattfödd

Ja, ,ja, das gute Finnland und seine Bands. Ich weiß nicht an was es liegt, aber in diesem kleinen Land muß es sowas wie ein Metal-Gen geben, wie ist es sonst zu erklären, daß bei der "Größe" und "Bevölkerungsdichte" prozentual soviele hervorragende Metal Bands in schöner Regelmäßigkeit die geilsten Platten veröffentlichen? Liegt vielleicht an der Ernährung oder die Neugeborenen werden gleich nach der Geburt, wie früher bei diversen Indianerstämmen, in Eiswasser geworfen und nur die Stärksten überleben oder was weiß ich. Auch Finntroll bilden da mit ihrer neuen CD keine Ausnahme und beweißen mal wieder, daß sie auf jeden Fall zu den originellsten Bands auf diesem Erdball zählen. Los gehts mit Vindfärd/Människopesten ein Intro (Vindfärd) welches direkt in den ersten, typischen Finntroll Song (Människopesten) übergeht. Schnell gespielt, gute Riffs, hart, agressiv, gepaart mit den witzigen Polkarhythmen und eingängigen Melodien ist der Song der ideale Opener. Der zweite Song Eliytres schlägt in die gleiche Kerbe, wobei auffällt, daß der neue Sänger Wilska doch etwas anders klingt als der leider verstorbene Katla (R.I.P). Die Stimme ist ein Tick brutaler ohne dabei in zu extremes Old-School Gegrunze abzudriften. Schön fett und röhrend klingt das ganze und bildet einen guten Kontrast zu den massig vorhandenen Melodien. Spätestens beim nächsten Song Fiskarens Fiende, dürfte auch der einzige, von Frank bei der kürzlich erschienen Maxi angebrachte Kritikpunkt ausgeräumt sein. Eine schwere bis midtempolastige Hymne, mit "Saufgelagenchor", witzigen Breaks und klasse Melodien, die irgendwo zwischen Polka und Shanty hin und her schwanken. Es fällt sowieso auf, daß noch mehr Wert auf die Ausarbeitung der typischen Keyboardmelodien gelegt wurde, welche natürlich meistens nach Zieharmonika, Schifferklavier und sonstigen nicht weiter zu identifizierenden Instrumenten klingen. Überhaupt finde ich, daß bestimmte Passagen sehr nach Seemannsliedern klingen, was sich dann stellenweise nach Running Wild meets Death/Black Metal anhört. Trollhammaren, der Song der schon von der Maxi bekannt sein dürfte folgt als nächstes und bietet die gewohnte Finntroll Kost, bevor mit dem Titelsong Nattfödd die erste Überraschung folgt. Wer dachte, daß die Truppe hier den Knüppel aus dem Sack läßt wird sich wundern, da das Stück eher langsam, getragen und etwas melancholisch daher kommt, was durch einen Akkustikmittelteil noch verstärkt wird.
Danach folgen dann noch Ursvamp (geile Melodien und Mitgröhlparts), Marknadsvisan (Finntoll typisches "Hörspiel" mit anschließendem, kurzen Blastbeatgehacke) Det Iskalla Trollblodet und das wieder etwas langsamere Stück Grottans Barn. Den Abschluß bildet mit Rök ein schönes Akkustik-Outro was ich so auch nicht erwartet hätte. Unterm Strich steht einfach eine geile Platte mit Spielwitz, Härte, Speed und klasse Melodien von einer der einzigartigsten Bands die es gibt (ob jemand nun auf sie steht oder nicht, es soll mir mal jemand eine andere Gruppe zeigen, die diesen Stil so konsequent durchzieht wie Finntroll, wenn überhaupt jemand auch nur annähernd sowas spielt). Also, wem die letzte Platte gefallen hat, wird auch diese lieben, wobei man auch noch die netten Trollzeichnungen und das urige Bandphoto im Booklet erwähnen sollte (die hier gebastellten "Instrumente" sind doch zu komisch, ha, ha).
 
Adi



METALIUM
As one

Na, das ist doch mal was..! Bislang fand ich die Band nicht besonders, aber auf „AO“ sind wirklich einige feine Brecher enthalte, die aufhorchen lassen. Nach einem Intro geht es mit „Warrior“ gleich in die Vollen und auch der Nachfolger zieht fast and furious seine Kreise; hie und da entdeckt man in den Chören den einen oder anderen Primal Fear-Querverweis, aber das ist eigentlich egal, solange das musikalische Gerüst stimmt. Dies tut es, wenn auch nicht über alle 9 Songs (plus das erwähnte Intro, 2 Zwischenspiele und ein Outro), der eine oder andere kleine Hänger hat sich schon eingeschlichen, aber die Mehrzahl geht völlig in Ordnung, bietet knallharten Metal wie er sein sollte, mit gutem Gesang und druckvollem Sound. Mir hat die Scheibe auf jeden Fall zigfach besser gefallen als beispielsweise die neue U.D.O. - die sollten sich hier mal anhören, wie man Heavy Metal im wahrsten Sinne des Wortes auf CD preßt.

Frank



THE VISION BLEAK
The deathship has a new captain
 
Als erstes möchte ich anmerken, daß ich bei neuen Platten, die ich als ganzes geil finde, nicht mehr auf jeden einzelnen Song eingehe, vor allem nicht bei CD`s wie dieser, da jeder Song mehrere Stile vereinigt und man die Musik eh nicht in eine Schublade stecken kann. Tja, was ist in der Mucke alles enthalten? Düsterniss, Horror und Melancholie, ohne jammernd und irgendwie weinerlich zu klingen? Klar! Bombast, Melodien sowie Chöre, Opernsängerin und sogar männlichem!! Operngesang (gibt es im Metal ja extrem selten, da haben die Mädels klar die Nase vorn)? Auch da! Tolle Produktion mit fetten Gitarren und guten Ideen? En masse! WEGEN des Bombasts fehlende Power? Nein! Also eine Konzeptplatte, die man nur als "Gesamtkunswerk" betrachten kann? Definitiv nicht!! Die Songs haben alle einen eigenen Charakter und kommen immer auf einen bestimmten Punkt (wenn ein Song wie "Wolfmoon" kein Renner in Rockorientierten Kneipen oder Discos wird, macht die Promotionabteilung etwas falsch) und müssen nicht im Zusammenhang genossen werden. Das ganze wird noch veredelt vom "Shadow Philharmonics String Ensemble" (geiler Name, wie ich finde), was wesentlich natürlicher klingt als irgendwelche Synthies (hmmm, ob das nicht nur ein Phantomname für eben solche ist? Frank). Der eigentliche Gesang bewegt sich irgendwo in der Nähe von tiefem, klarem, vielleicht etwas Moonspellartigem Pathos mit gelegentlichen Ausflügen in (na ja, vielleicht 1 %..) in den Black/Death Bereich. Ihr merkt schon, es fällt mir schwer, die ganze Sache richtig zu beschreiben. Machen wir es einfacher: Wer Musik von Sisters of Mercy über Moonspell bis Cradle of Filth (ok, die sind etwas weiter weg) mag, kann getrost zuschlagen! Hätte ich diesen Satz gleich am Anfang gebracht, hätte ich mir den Rest eigentlich sparen können, wäre der Qualität der Platte aber nicht gerecht geworden (außerdem braucht unser guter Guido auch noch ein bißchen Arbeit beim Lay-out, gell Daddy?).
 
Adi
 

 
TANKARD
Beast of Bourbon
 
Ich war noch nie der explizite Tankard-Fan (fand die Band schon immer recht gut, aber andere eben einfach besser - nur damit das keiner falsch versteht), aber was sich auf der letzten Platte schon abzeichnete und hier nochmal bestätigt wurde, überzeugt mich doch voll und ganz. DIESE BAND WIRD INTERNATIONAL VÖLLIG UNTERSCHÄTZT!! Wenn man bedenkt, daß die Mannen um Gerre bis heute reguläre Jobs haben und nicht von der Musik leben können, obwohl sie eigentlich sämtlichen, heutzutage gültigen Qualitätsstandards entsprechen, finde ich das beschämend. Vor allem wenn man sich so anschaut, was für "Künstler" und Bands (auch im Heavy-Bereich) teilweise gut von ihrer "Arbeit" leben können (ja,ja, die Welt ist halt mal ungerecht). Die Songs sind alles astreine " voll auf die Zwölf"  Thrash-Granaten, die alte Trademarks der Band (Spaß und gute Laune) mit einem hohen musikalischen Anspruch (tolle Breaks, zweistimmige Gitarrenmelodien usw.) verbinden. Ich weiß, daß ich jetzt Gotteslästerung begehe, der Vergleich aufgrund der unterschiedlichen Stilistik auch seeehhhr hinkt und ich jetzt bei Fans einer bestimmten Gruppe auf die "Todesliste" gesetzt werde, aber mal im Ernst: Ganz objektiv betrachtet, würde ich mir bei ein paar großkotzigen Thrashern wie Slayer, die auf mich einfach satt und gelangweilt wirken (laßt doch mal den Kult um die Band weg- seit South of Heaven klingen die Platten soundtechnisch Scheiße, das ist einfach Fakt) einfach mal wünschen, daß sie es wirtschaftlich wieder nötig hätten, bessere Platten zu machen. Warum begeistern mich, was die härtere Richtung angeht, heutzutage Bands wie COB, Kalmah, The Haunted usw., usw? Doch nicht NUR, weil sie um Klassen besser sind als meine alten Heroen, sondern weil die einfach nur noch Scheiße produzieren, welche beim objektiven Vergleich gnadenlos abkackt. Stellt euch doch mal eine einfache Frage: Würde eine junge, unbekannte Band heutzutage eine Platte wie South of Heaven rausbringen, mal ganz ehrlich, wen würde das interessieren? Eben, keine Sau! Oder hört euch mal Hell Awaits ganz genau an und stellt euch die Platte mit dem brachialen Sound von Reign in Blood vor! Die Scheibe hätte vor der folgenden schon zu einem Kulturschock geführt (fand ich rein musikalisch eh schon immer besser als Reign in Blood)! Ich weiß, ich weiche meilenweit vom Thema ab und was hat das bitteschön mit Tankard zu tun? Ist mir erstens so eingefallen (dem Mortal Sin wird doch immer vorgeworfen, wir halten auf Biegen und Brechen zu unseren alten Helden - wer auch ältere unserer Artikel mal genauer studiert, wird feststellen, daß es eben NICHT so ist!) und zweitens wollte ich damit nur ausdrücken, daß Bands wie Tankard eine Musik machen die einfach geil ist und noch dazu mit einer amtlichen Produktion auffahren, welche sich hinter NIEMANDEM zu verstecken braucht! Wer also guten Thrash unterstützen möchte, sollte sich einfach die neue Tankard zulegen (Morddrohungen von Slayer-Fans bitte ans Mortal Sin, Frank und Guido haben mich gefesselt und gefoltert damit ich das schreibe, weil sich die Penner nicht selbst getraut haben ha,ha!).
 
Adi 


DAWN OF THE DEAD
Film

Yeeeaaaahhhhh!!!!! Geeeemetzel!!! Oder besser GEMETZEL!!!! Eigentlich sind Remakes bekannter Filme meist nicht der Rede wert, hier jedoch lohnt sich das Hinschauen (und ekeln, hihi…). George Romeros erster Original-„Zombie“ wurde mit modernsten Mitteln neu aufgelegt und begeistert nicht nur durch abartig blutige Effekte, sondern auch durch aberwitzige und originelle Ideen (Zombie-Wettschießen vom Dach aus auf welche, die wie Prominente aussehen usw.). Die Handlung bleibt in etwa gleich, man erfährt nicht, wieso die Welt plötzlich von Zombies bevölkert wird, sondern nur, daß man sie per Kopfschuß wirklich töten kann (Interview in einem TV-Gerät mit einem Sheriff, der dreht sich um und ruft seinen Leuten zu „Die Frau da hinten, die zuckt noch!“ Geniaaaal!!); wie beim Original dient ein Kaufhaus als Zuflucht (hier dann ein Einkaufszentrum modernsten Ausmaßes), im Gegensatz zum Original (da hauen sie mit einem Hubschrauber ab, wenn ich mich recht entsinne), wagen die Jungs und Mädels hier einen Ausbruch mit 2 präparierten Wohnmobilen (unterhalb der angebrachten Alu-Platten an der Seite bleibt Platz zum Rausballern bzw. mit der Motorsäge Zombieteile abschneiden *g*), um zum Hafen und auf ein Schiff zukommen, welches sie auf eine Insel bringen soll. Tipp: Beim Abspann nicht gleich aufstehen, es geht noch ein wenig weiter....Wir haben uns köstlich amüsiert und können allen Horror- und Splatterfans nur raten, sich ins nächste Kino aufzumachen. Hoffentlich erscheint der Film auch genau SO als DVD, ich befürchte schon wieder das Schneide-Kommando der FSK...

Frank


DAVE LING
Wizards and Demons – The Story of Uriah Heep (Buch)

Zwiespältig, so könnte man die Gefühle eines Heep-Fans beschreiben, der seit 1978 glühender Verehrer von Hensley, Byron & Co. ist und über 15 Jahre lang Fanclub-Mitglied war. Zunächst einmal überwiegt die Freude, endlich ein offizielles englisches Buch in Händen zu halten, in welchem auch die Bandmitglieder, Presseleute etc. zu Wort kommen; zum anderen vermisse ich aber Informationen, die man von so einem offiziellen Werk einfach erhalten sollte (Stimmen zur „Doppelfunktion“ von „Rain“ auf dem 72er-Heep-Album „Magician´s Birthday“ und Hensley´s Solowerk „Proud Words on a dusty shelf“, auf die Hensley- und Byron-Soloscheiben wird so gut wie gar nicht eingegangen, da hätte ich mir Infos zu den Aufnahmen gewünscht, zumal bei Byron´s 75er „Take no prisoners“ mit Box und Kerslake 2 Heeps zum Stamm der Band gehörten, die im Studio war und Wetton und Hensley Gastrollen einnahmen, die Aufnahmen mit Byron-Nachfolger John Lawton nach „Fallen Angel“, die als „Five Miles“ bekannt und nie veröffentlicht wurden, fallen unter den Tisch usw.). Darüber hinaus (und das stört mich am meisten) wird der „neuen“ Besetzung mit Shaw, Lanzon, Bolder, Box und Kerslake beinahe das halbe Buch eingeräumt und so dermaßen über dieses Line-up und deren Werke geschwärmt, daß man sich wundert, warum sich kein Erfolg mehr einstellen möchte (bei unterirdischem Mist wie „Different World“ oder „Sonic Origami“ auch kein Wunder). Die einzig wirklich erstklassige Scheibe, „Sea of light“ ging unter, weil Manager Box leider nicht ganz so hell zu sein scheint, wie man es sein sollte, wenn man sich selbst managen möchte, denn was hier an Deals mit dubiosen Firmen bzw. unter fragwürdigen Rahmenbedingungen unterschrieben wurde, geht auf keine Kuhhaut, stets war man sich ganz sicher, jetzt das richtige Label gefunden zu haben, stets gab es keine Unterstützung und folgerichtig lange Gesichter. Wenn man 30 Mio. Platten verkauft hat und sich nach 30 Jahren noch über den Tisch ziehen läßt, dann ist einem nicht mehr zu helfen...und wenn ich dann von einem Phil Lanzon lesen muß, daß er ja schon 15 Jahre bei der Band ist und somit länger als Ken Hensley, dann könnte ich mich totlachen – wer ist denn bitte Phil Lanzon, welche Erfolge als Songwriter hat er vorzuweisen, warum spielt er in einer erfolglosen Band? Und wenn Du 30 Jahre bei Heep wärst, Du zehrst nur von den Songs, die Hensley geschrieben hat, und das waren bis auf „Gypsy“ alle, die damals die Arenen füllten und die die Fans heute noch hören wollen. Weiterer Kritikpunkt am Buch: Im Anhang stehen alle Gigs, die die Band je gespielt hat, sinnigerweise kursiv gedruckt unterbrochen mit den zur jeweiligen Zeit erschienenen Alben und deren Chartspositionen. Dummerweise hört das nach den (meiner Meinung nach guten) Goalby-Scheiben „Abominog“ und „Head first“ einfach auf und die seither erschienenen Platten werden nicht erwähnt. Rechtschreib- und Wortfehler gibt es auch noch und zu allerletzt der bittere Nachgeschmack, der bleibt, wenn man ein Produkt wie die Do-CD „Future Echoes of the Past“ mit Neuaufnahmen der alten Klassiker vorgesetzt bekommt und im Booklet aufgefordert wird, doch bitte nur die neuen Produkte zu kaufen, weil die Rechte der alten Songs nicht bei der Band liegen und sie keinen Pfennig davon sieht, was euch allerdings ziemlich egal sein sollte, denn nur die Scheiben von 1970 – 1976 sind wirklich genial bzw. die bis 1983 zumindest noch gut, und die sollte man dann schon als Originale genießen (die remasterten Expanded Deluxe Editions gehören zum Besten, was es auf dem CD-Markt gibt, sind liebevoll aufgemacht, besitzen tollen Sound, ebensolche Booklets und Bonus-Tracks für wenig Geld – dumm nur, wenn man die Remasters zuvor gekauft hat, so wie der Verfasser dieser Zeilen und wohl auch jeder Die-Hard-Fan..). Ihr seht schon, ich habe so einiges auf dem Herzen, was meine (immer noch!) Lieblingsband angeht, nicht alles hat unbedingt mit dem Buch zu tun, schlußendlich bietet dieses auch für einen Fan noch Interessantes genug, ist flüssig geschrieben und unsereiner war im Nu durch. Kaufen würde ich mir das Teil auf jeden Fall, wenn ich Infos über Heep haben oder vertiefen wollte, allein die Beweihräucherung der aktuellen Besetzung und die Tatsache, daß dieser zu viel Platz eingeräumt wird, stört mich.

Frank