Home
 Triumpher - Piercing the heart of the world

 

TRIUMPHER
Piercing the heart of the world

 

Könnt ihr euch ne 2026er Version von Manowar vorstellen, mit immer mal wieder in Growls abdriftenden Vocals und dem Sound von heute? Diese griechische Band hier macht genau DAS! Und WIE! Beim Opener „Black Blood“ hab ich echt zweimal hinhören müssen, fetter aggressiver Metal mit geilem Gesang, der von höchsten Tönen bis hin zu den erwähnten Growls alles abdeckt, sich  zumeist aber im halbhohen Bereich bewegt. Sehr geil!!! Bei „Destroyer“ haben wir es dann mit nem schnellen Banger zu tun, bei dem einmal mehr der irre Gesang auffällt. Epischer wird es dann bei „The Mountain Throne“ und immer wieder die Growls, die dann sofort in hohen Gesang übergehen, dessen Klang mich dann auch wieder ein wenig an Primordial erinnert. Echt jetzt, die sich immer wieder ändernde Stimmlage muß man gehört haben, ein richtiges Spektakel ist das. Passenderweise hat sich der Sänger den Namen Mars Triumph verpasst. Ihr seht, hier paßt alles im positivsten Sinne zusammen. Das über 6-minütige „Ithaca (Return of the Eternal King)“ beginnt wie Manowar zu „Into Glory Ride“-Zeiten, herrlich und schlägt dann in nen schweren epischen Teil um. Metal im Sinne des Wortes, keine Kindermelodien, keine Synthies oder ähnlicher Mist, einfach Metal wie wir ihn alle mögen und wie er leider selten geworden ist. Das flotte „Erinyes“ ist noch erwähnenswert, das sind schon fast schwarzmetallische Riffs, die Stimme schlägt wieder ins Derbere um, was dem Song sehr gut zu Gesicht steht. Dunkel, bösartig und gefährlich. Das über 9-minütige „Naus Apidalia“ beendet eine zum Großteil echt spektakuläre Platte leider ein wenig unspektakulär, was aber nichts daran ändert, daß die genannten Songs klasse sind und ihr da unbedingt mal reinhören solltet!

 

Frank

 

Zum Inhaltsverzeichnis....