Endlich war es soweit. Nach monatelanger Vorfreude sind
wir (Jesscia und ich) am sonnigen Freitag auf nach Frankfurt. Dieser Satz kommt mir bekannt vor :-)
An der Jahrhunderthalle angekommen, standen
da schon in 2 Reihen zig Fans und warteten ganz gesittet auf den
Einlass, welcher dann auch genauso ruhig und freundlich von statten
ging.
Um 19:00 Uhr starteten dann pünktlich
Make Them Suffer aus Australien.... alter, hier ist der Name
Programm.... Ich (Guido) habe echt gelitten.... was soll das denn
bitte sein? Zusammengewürfelte Riffs, teilweise weiblicher
Cleangesang und dann männlicher Keifgesang, der sich anhört,
als hätte man einem Ziegenbock ins Allerheiligste getreten...
Keine Ahnung wieviele Songs die gespielt haben, es waren auf
jedenfall zu viele. Da war nichts, aber auch gar nichts Originelles.
Nach langen, sehr langen 30 Minuten war das Desaster endlich vorbei.
Irgendwo habe ich gelesen, dass die Band die Australischen Motionless
In White sein sollen; lächerlich.... die sind Lichtjahre davon
entfernt...
19:45 Uhr Dayseeker aus Kalifonrien betraten
die Bühne und haben einen guten Eindruck hinterlassen. Manchmal zu
seicht aber dennoch hat es Spaß gemacht, ihnen zuzuhören.
Kann man sich gönnen. Der Sänger konnte zwar beim Sprechen
wohl krankheitsbedingt kaum einen Ton herausbringen, hat aber beim
Gesang ordentlich
abgeliefert. Er hat sich auch sehr dankbar gezeigt, da zu sein, denn
bei ihrem ersten Konzert waren nur 2 Menschen. Nach kurzweiligen 45
Minuten hat die Band ein zufriedenes
Publikum hinterlassen.
21:05 Uhr: Licht aus und dann Abrissparty vom
Feinsten. Motionless In White haben eindrucksvoll gezeigt, wie man eine
Metalcore-Party feiert und haben in jeder Sekunde das Publikum voll
begeistert. Eine Showeinlage folte auf die nächste. Egal ob
Feuerfontänen, Sprühfunken, Konfetti, Kunstschnee oder in
diversen Kostümen tanzende Wölfe oder Fabelwesen. Sänger
Chris hatte jederzeit das Publikum auf seiner Seite und war den Fans
dankbar, dass die Deutschlandtour komplett ausverkauft war und dass die
Band von den Fans so gefeiert wird. Nach sehr kurzweiligen 90 Mintuen
war dann leider auch schon alles wieder vorbei. Ein paar Songs als
Zugabe wäre sicherlich noch das Sahnehäubchen gewesen; so
mussten wir leider ohne gehen. Wir waren aber dennoch super
glücklich, dabeigewesen zu sein. Ich bin sicher, dass wir auf der
nächsten Deutschlandtour wieder dabei sind.
Jessica & Guido