
LEX LEGION
Lex Legion
Geiler Name. Und ne geile
Besetzung – daß da (ehemalige und aktuelle) Männer des Königs dabei sind und
vom Sänger Nils K. Rue ergänzt werden, sorgte für Aufsehen. Das Album bei mir
allerdings nicht. Dazu finde ich die Songs zu gewöhnlich, einfach normaler
Metal, bei dem ab und zu die Genialität aufblitzt, die King Diamond so genial
macht („Life Eternal“), dazu eine Stimme, die zwar alle Tonlagen beherrscht,
aber irgendwie distanziert klingt, als ob sie eigentlich nicht dazu gehört.
Wenn man das dann alles zu 9 Songs zusammenbringt, haben wir es unter dem
Strich mit einem zwar guten, aber bei weitem nicht hochklassigen Album zu tun,
bei dem mir sowohl beim Songwriting als auch erst recht beim Gesang das gewisse
Etwas fehlt. Einzig der ruhige und leider etwas kurze Rauswerfer „Far away“
(passenderweise ein Instrumental) läßt die Scheibe kurz aus dem Überangebot des
Mittelmaßes herausragen, aber das ist viel zu wenig, als daß ich dafür Kohle
für die CD locker machen würde.
Frank