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 EXODUS   GOLIATH

 

EXODUS

Goliath

 

Mein lieber Mann, was ne Enttäuschung. Gary Holt hatte ja ein ultra-brutales geiles Album angekündigt. Das war wohl nix… Schon das zuerst ausgekoppelte „3111“ war zwar ganz okay, aber für einen Opener irgendwie schon ein bissel beliebig und schon da schwante mir, daß das Album problematisch werden könnte, da man zu Beginn auch meistens einen Höhepunkt setzen möchte. Was dann noch 9 Songs lang folgt, ist zwar sehr wohl brutal, aber nicht gut. Die Gitarren klingen fett und doch irgendwie dünn und, was am schwersten wiegt, die Songs sind zum großen Teil austauschbar und besitzen langweiligste Riffs, die sich wiederholen und einfach nur runtergeholzt werden um des Runterholzens willen. „The Changing me“ mit Peter Tägtgren will sich stilistisch abheben und endet als In Flames-Ausschußware. Der Titelsong sowie das lange „Summon of the god unknown“ sind verschwendete Lebenszeit, es passiert gar nichts, da ist null Abwechslung und das, was man hört, ist einfach nur öde und man wartet darauf, daß sich mal was ändert (wie man einen geilen Midtempo-Longsong schreibt, kann man sich beim Dark Angel Hammer „Black Prophecies“ anhören und das liegt gefühlt 100 Jahre zurück). Einzig „Beyond the event horizon“ kann als guter Song durchgehen, ansonsten ödes Geschrubbe und Gebolze ohne Sinn und Verstand, langweilig und ideenlos. Und daß das Album für mich so ein dermaßen enttäuschender Flop geworden ist, liegt NICHT an Sänger Rob Dukes, der ein passendes Organ für geile Songs hätte, die es aber leider nicht gibt. Gehässig auf den Punkt gebracht: 

Exodus? Exitus!

 
Frank

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